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Moorbad

Ein Moorbad ist ein Voll- oder Teilbad in mit Wasser vermischtem Badetorf oder Peloseheilschlamm, der in Mooren bzw. unter Wasser abgebaut wird. Moorbäder werden in vielen Kurorten angeboten, lassen sich aber auch zu Hause in der Badewanne zubereiten. Frisch zubereiteter Badetorf besitzt jedoch eine bessere Heilwirkung. Moorbad bzw. Moorheilbad ist auch eine Zusatzbezeichnung für Kurorte, die Mooranwendungen anbieten.

Die wirksamen Bestandteile des Torfs sind erst zum Teil analysiert, allerdings ist unter Medizinern unbestritten, dass durch Moorbäder und -packungen bestimmte Symptome gelindert oder geheilt werden können. Die Verwendung von Moor bzw. Badetorf ist ein Teil der Balneotherapie.

Schon Paracelsus hat „Moor“ als Heilmittel bei verschiedenen Erkrankungen empfohlen. In der Neuzeit sollen Soldaten Napoleons für die Einrichtung der ersten deutschen Moorbäder gesorgt haben, nachdem sie diese in Ägypten kennen gelernt hatten.

Preis für 1 Moorbad ( inclusive Nachruhe ) 35,00 EURO

Wirkung

Badetorf oder auch Pelose ist ein sehr guter Wärmespeicher, der die Wärme lange hält und bei einem Bad langsam an den Körper abgibt, und zwar deutlich langsamer als Wasser. Hierbei sind so genannte „wässerige“ Moorbäder, die man auch in der Badewanne anwenden kann, weniger wirksam als dickbreiige Moorbäder, die die Wärme deutlich länger speichern und langsamer an den Körper abgeben. Deshalb nutzt man Moorbäder als so genannte Überwärmungsbäder mit einer Temperatur bis zu 46 Grad Celsius, die in diesem Medium als weniger heiß empfunden werden. Etwa 20 Minuten im Moorbad lassen die Körpertemperatur um etwa zwei Grad ansteigen, was einem künstlichen Fieber entspricht. Durch die Erwärmung des Körperkernes sollen endokrine und vegetative Regelkreise beeinflusst werden, was sich indirekt positiv auf das Immunsystem auswirken und den Stoffwechsel anregen soll. Außerdem entspannt sich durch die Wärme die Muskulatur. Bekannt ist, dass der Badetorf u.a. entzündungshemmende Substanzen wie Huminsäure enthält. Bei Moorpackungen, die nur mit umschriebenen Hautarealen in Verbindung kommen, sollen Huminsäuren das wirksame Agens darstellen. Den Moorbehandlungen wird ferner eine Wirkung auf das Nervensystem nachgesagt. Die Beeinflussung des Hormonhaushalts konnte in klinisch experimentellen Studien mit Moorbreivollbädern nachgewiesen werden. Selbst bei Unfruchtbarkeit wurden Erfolge erzielt. Die medizinische Forschung ist aber längst nicht abgeschlossen.

Als Bestandteil einer Kur sind Einzelbäder in der Wanne üblich, wobei der Torf jeweils nur einmal verwendet wird.

Von Medizinern werden Moorbäder empfohlen bei:

 

  • Arthrose Osteoporose
  • Morbus Bechterew
  • Beschwerden in den Wechseljahren
  • Rheuma
  • gynäkologischen Erkrankungen
Physiotherapie Krause

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